Wasser - Das Blaue Gold Am Motag, den 22. März beginnt die Weltwasserwoche. Diese Weltwasserwoche ist eine Dauerthema der UNO. Über die Probleme der Wasserversorgung beraten jedes Jahr immer wieder auf Einladung der UNO Experten aus aller Welt. Hoffen wir, daß es diesen Experten besser ergeht als denen die sich zur Weltklimakonferenz immer wieder aufs Neue treffen. Ob zum Trinken, Waschen, Baden, Bewässern – der Mensch braucht Wasser. Deswegen ist sauberes Wasser auch ein Menschenrecht. Leider haben aber längst nicht alle genug davon. Klar ist, Wasser ist der wichtigste Rohstoff |
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Besonders Gärtner wissen wie wichtig Wasser für Pflanzen ist. Die Weltwasserwoche wird jedes Jahr vom Stockholm International Water Institute (SIWI) veranstaltet. Wir können es uns nicht immer vorstellen. Es gibt viele Probleme bei der Wasserversorgung der Weltbevölkerung. |
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Die Vereinten Nationen breiten ein düsteres Szenario aus: In 20 Jahren könnten sieben Milliarden Menschen in 60 Ländern von Wasserknappheit betroffen sein. Kriege ums Wasser seien nicht auszuschließen. In Afrika und Asien breitet sich die Wüste aus, der Süden Europas stöhnt zunehmend über längere Dürreperioden.
2,6 Milliarden Menschen weltweit sind ohne sanitäre Versorgung. Schmutzwasser und fehlende Toiletten kosten 1,5 Millionen Menschen pro Jahr das Leben. Auf der Weltwasserwoche in Stockholm wird nach Lösungen gesucht. Mit Deutschland ist einer der drei größten Geber dabei. |
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Ein weiteres Dauerthema der Weltwasserwoche, die am 22. März 2010 beginnt sind die schwindenden Wasserressourcen, vor allem in vielen asiatischen Staaten, deren Bevölkerung und Volkswirtschaften stetig wachsen. Schon jetzt leiden nach Angaben der UN 20 Prozent der Weltbevölkerung unter Wassermangel. In wenigen Jahren werden es 30 Prozent sein. Seit Jahren widmen sich die Vertreter von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft dieser kritischen Entwicklung an der Schnittstelle von Wirtschafts-, Entwicklungs- und Außenpolitik, bei der es auch um internationale Konflikte im Streit um Wasserreserven geht und Korruption gerade bei den Infrastrukturprojekten. |
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Ein weiteres wichtiges Thema der Weltwasserkonferenz ist die Anpassung an den Klimawandel, der zunehmend zu Wassermangel und Dürren führt. In einigen Ländern könnten dadurch die Erträge in der Landwirtschaft um bis zu 40 Prozent zurückgehen. Dadurch drohen Hungersnöte. Der richtige Umgang mit der knappen Ressource Wasser werde so überlebenswichtig. Aber hier gehe es neben Fragen der menschlichen Würde auch um dramatische Auswirkungen auf die Gesundheit. Hinzu kommen kritische Fragen des Abwassermanagements. |
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Eine Studie des Instituts für Internationales Wassermanagement IWMI, die zur Wasserwoche veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Bewässerung von Feldern mit ungeklärtem Abwasser weiter verbreitet sei, als bisher angenommen. Diese gerade in den meisten ärmeren Ländern übliche Praxis stelle eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar. Mit dem Abwasser gerieten Krankheitskeime in die Nahrung. Die Bewässerung mit ungereinigtem Wasser sei keineswegs auf die ärmsten Länder beschränkt, auch wenn sie in China, Indien, Afrika und Lateinamerika sehr häufig sei. |
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Weltweit sterben pro Tag 6000 Menschen an den Folgen von Wasserverschmutzung. Deshalb suchen internationale Experten bei der Weltwasserwoche nach Lösungen für besseres Wasser. Denn ohne gutes Wasser ist manche Region vom Krieg bedroht |
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Ein Beispiel: Die Lebensbedingungen im Gaza-Streifen sind schlecht - dicht gedrängt leben hier rund 1,3 Millionen Palästinenser auf nur 360 Quadratkilometern. Die Lage wird verschärft durch den Mangel an Trinkwasser in dem schmalen Küstenstreifen, der zu den trockensten Gebieten der Erde gehört. Wir hören viel über die Problemregion Gazastreifen. Gewalt spielt hierbei eine große Rolle. Nur vereinzelt gehen die Wasserprobleme dieser Region durch die Nachrichten. |
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Ein erwachsener Mensch besteht zu rund 60 Prozent aus Wasser, bei anderen Lebewesen kann der Wasseranteil sogar bis 90 Prozent des Körpers ausmachen. Schon ein Verlust von 15 Prozent der Wassermenge führt beim Menschen zum Tod. Global nutzen die Menschen 69 Prozent des Wassers für die Landwirtschaft, 23 Prozent für die Industrie und 8 Prozent für den privaten Verbrauch. Dabei variiert die Aufteilung aber stark nach Kontinenten: Während in Afrika und Asien fast 90 Prozent des Wassers in die Agrikultur fließt, verbraucht in Europa die Industrie mit 54 Prozent den Löwenanteil. |
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Wasser gibt es eigentlich genug. Aber! Für den menschlichen Verbrauch bleiben nur 0,02% des auf der Erde vorhandenen Wassers übrig. 96,5 Prozent der globalen Wassermassen sind Salzwasser, das ohne Aufbereitung für die Nutzung durch Menschen, durch Landtiere und für die Landwirtschaft nicht geeignet ist. Das Süßwasser ist meist für den Menschen unzugänglich im Eis der Gletscher und Polarzonen sowie in der Atmosphäre gebunden oder wird für die Aufrechterhaltung pfanzlichen und tierischen Lebens gebraucht. |
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Deshalb sollte wir Staudener Gott danken, für das tägliche Wasser. |
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